Rollenrepertoire

Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Regisseur und Choreograph ist Thorsten Kreissig auch immer wieder auf der Bühne zu erleben. Zu seinem Repertoire zählen dabei Hauptrollen in "Cabaret", "Singin in the Rain" und "Die Fledermaus" ebenso wie exaltierte Charaktere im spartenübergreifenden Tanztheater.

Cosmo Brown

Singin‘ in the Rain

Landestheater Detmold

08

Gouvernante

Kadettenball

Heinz-Bosl Stiftung München

07

Offenbach

Gaité Parisienne

Stuttgarter Ballett

07

Papageno / Schikaneder

Zauberflötenrausch

Trazom Kiasom, Berlin

06

Papst

Marquis de Sade

Anhaltisches Theater Dessau

06

Captain Sunny Hill

Blume von Hawaii

Deutsche Staatsoper Unter den Linden

03 / 04

Leierkastenmann Willi

Lieber Leierkastenman

Opernhaus Halle

02

Sigismund Sülzheimer

Das weisse Rössl

Opernhaus Halle

02

Merkur

Orpheus i.d. Unterwelt

Opernhaus Halle

01/02

Cosmo Brown

Singin‘ in the Rain

Städtebundtheater Hof

01

Erik Satie

Spass mit Erik Satie

Münchener Philharmoniker

00

Prinz Orlofsky

Die Fledermaus

POC, Pocket Opera Nürnberg

99

Teufel, Prinzessin

Geschichte vom Soldaten

Deutsche Staatsoper Unter den Linden

99

Wechselnde Charaktere

Fifty-Fifty

Konzertdirektion Landgraf

99

Sigismund Sülzheimer

Das weisse Röss

Komödie im Bayrischen Hof, München

97/98

Barnaby Tucker

Hello Dolly

Staatsoper  Hannover

97

Diverse Rollen

Tante Tilly & die 20er

Staatsoper Hannover

97/98

Conférencier

Cabaret

Stadttheater Luzern

93/94

Hitler

UfA – Revue

Theater des Westens, Berlin

92


Kritiken Singin in the Rain - Detmold 2008

Stehende Ovationen für Musical Premiere
Als es am Donnerstag nach der Musical-Premiere von „Singin in the Rain“ stehende Ovationen gab galten diese ganz besonders dem Trio Karin Seyfried, Jochen Schmidtke und Thorsten Kreissig. Die drei Musical-Profis, die das Landestheater für die Hauptrollen verpflichtet hat, prägten die Produktion mit tollen stimmlichen, darstellerischen und vor allem auch tänzerischen Leistungen entscheidend. (…)

Kreissig spielte zudem sein herrlich komödiantisches Talent voll aus. (..)


Die Detmolder Produktion lebt auch von den mitreissenden Tanz und Steppszenen, in denen sich Hauptdarsteller und Ballettensemble extrem tanzfreudig zeigen Zur Choreographie von Ballettdirektor Richard Lowe haben auch die Musicalspezialisten Kreissig, Schmidtke und Seyfried Ideen beigesteuert. (…)

Barbara Luetgebrune, Lippische Landeszeitung, 23 / 24 Feb 08

Als der Ton die Hollywoodstars das Fürchten lehrte

Ein wahres Kabinettstückchen bot der quirlige Thorsten Kreissig, der nicht nur den Begleitpianisten Cosmo Brown gab, sondern mit jeder Menge artistischem Talent begeisterte.

Ulrike Poetter, Die Glocke, 29. Feb 08

 

Singin - Hof 2001

Für die tänzerischen Highlights sorgt dafür in Hof der hier als Regisseur und Solo-Entertainer schon bekannte Musicalfachmann Thorsten Kreissig. Er ist als Cosmo Brown weit mehr als ein Stichwortgeber und die Tanznummer beim Sprachunterricht mit Karsten Jesgarz und Hans Peter Leinhos ist einer der Höhepunkte des Stückes. Auch die berühmte Nummer "Make them laugh" stimmt bis aufs i-Tüpfelchen - wenn Kreissig auch aus technischen Gründen nicht wie sein filmischer Vorgänger Donald O'Connor die Wände hoch tanzt.

Mitfiebern wie auf der LeinwandGäbe es einen Oscar für die beste Umsetzung eines Filmmusicals on stage, das Theater Hof hätte zumindestens eine Nominierung verdient.
Wenn 
sogar das oberfränkische Premierenpublikum aus seiner vermutlich bereits angeborenen Lethargie Nummer für Nummer mehr erwacht und am Ende - jedenfalls für hochfränkische Verhältnisse - richtig aus dem Häuschen ist, dann muss da in den vorausgegangenen zweieinviertel Stunden einiges abgegangen sein. Ist es , in der tat. (...)


Trotz aller genannten hervorragenden Leistungen gilt es, eine besonders hervorzuheben: Thorsten Kreissig als Cosmo Brown ist ein richtiger Musicalstar, ein Komödiant erster Güte: Er singt, tanzt, steppt, springt wie ein Artist und lässt den Zuschauer allzuleicht vergessen: das was so spielerisch aussieht ist das Produkt härtesten Probens und Trainings.

                                                                                                                                            Nordbayrischer Kurier


Kritik Im Weissen Rössl

Dass der Sigismund nichts dafür kann, dass er so schön ist, hatte die Folge, dass er überhaupt nicht schön ist mit seinem geschorenen Schädel sondern vom lispelnden Klärchen (..) aus Liebe so schön gesehen wird. Und Thorsten Kreissig sorgt in seiner Doppelfunktion auch als Choreograph dafür, dass daraus für beide eine köstlich skurrile Tanznummer wird.

                                                                                                                                        Märkische Oderzeitung

Da wird nach Herzenslust und ohne Mikrophon gesungen ((..) und es wird getanzt als wäre man im Musical. T. K. schuf die Choreographie und brilliert selbst als der Schöne Sigismund. (..) Hebefiguren und Rollen über Stühle und Tische sind seine Spezialität, aber auch ein erotischer Tango darf nicht fehlen. Und der Steptanz des Städterpaares wird deftig konterkariert durch einen Schuhplattler, den der pfiffige Piccolo und das Zimmermädchen höchste temperamentvoll auf die Holz Bretter legen.
                                                                                                                                        Berliner Morgenpost

Herausragend: Lana Cencic als Zimmermädchen Rosl, Boris Eder als Zahlkellner Leopold und Choreograph T. K. als Schöner Sigismund.

                                                                                                                                                            BZ

Die deutsch österreichische Darstellerriege (..) und) Choreograph T.K. als der schöne Sigismund überzeugte mit Spielfreude und fast schon sportlich zu nennendem tänzerischen Einsatz.


                                                                                                                                                          Dpa

Man sieht auch wieder, dass die Talente Singen Spielen und Tanzen höchstens zu zweit, so gut wie nie zu dritt vergeben sind. Und trotzdem ist der Abend irgendwie herzig. Das hat mit einzelnen Schauspielern zu tun (..), mit der gewitzten Choreographie von T. K., der auch den berühmten, für seine Schönheit nichts könnenden Sigismund gibt.


                                                                                                                                                Berliner Zeitung

Mit grossen Musicalbühnen messen konnte sich die nahtlose Zusammenarbeit von Sängern und Schauspielern, Ballett, Chor und den Hofer Symphonikern. (…..)  Als wahrere Musicalstar passte Thorsten Kreissig in die Truppe. Singend und steppend fegte er als Cosmo Brown über Leitersprossen und Bühnenbohlen.


                                                                                                                                                    Selber Tagblatt