Pressestimmen

Im Laufe der Jahre haben sich natürlich viele Pressestimmen gesammelt. Einige Ausschnitte finden sie hier:

Die Vielseitigkeit dieses knapp dreissigjährigen Burschen aus Reutlingen ist verblüffend – kaum ein anderer prinzipiell klassisch orientierter Choreograph seiner Generation verfügt über einen so genuinen Theaterinstinkt wie er.
(Horst Koegler, Stuttgarter Zeitung)

Singin in the Rain

Stehende Ovationen für Musical Premiere
Als es am Donnerstag nach der Musical-Premiere von „Singin in the Rain“ stehende Ovationen gab galten diese ganz besonders dem Trio Karin Seyfried, Jochen Schmidtke und Thorsten Kreissig. Die drei Musical-Profis, die das Landestheater für die Hauptrollen verpflichtet hat, prägten die Produktion mit tollen stimmlichen, darstellerischen und vor allem auch tänzerischen Leistungen entscheidend. (…) Kreissig spielte zudem sein herrlich komödiantisches Talent voll aus. (..)
Die Detmolder Produktion lebt auch von den mitreissenden Tanz und Steppszenen, in denen sich Hauptdarsteller und Ballettensemble extrem tanzfreudig zeigen Zur Choreographie von Ballettdirektor Richard Lowe haben auch die Musicalspezialisten Kreissig, Schmidtke und Seyfried Ideen beigesteuert. (…)

Barbara Luetgebrune, Lippische Landeszeitung, 23 / 24 Feb 08

Als der Ton die Hollywoodstars das Fürchten lehrte

Ein wahres Kabinettstückchen bot der quirlige Thorsten Kreissig, der nicht nur den Begleitpianisten Cosmo Brown gab, sondern mit jeder Menge artistischem Talent begeisterte.

Ulrike Poetter, Die Glocke, 29. Feb 08

L`Equivoco Stravagante

„L‘ Equivoco Stravagante“, unter Regie von Thorsten Kreissig, ist eine Zelebration szenisch bereicherten Belcantos, ein abendliches Rossini-Fest der erlesensten Art: temporeich, erfrischend, voller Charisma, buffoneskem Esprit und äusserster Gewandtheit;künstlerisch auf der Höhe der Zeit. …
(Schwäbische Donauzeitung Ulm)

Der Inszenierung von Thorsten Kreissig gelingt, aus all dieser Verwirrung komödiantisches Talent zu schlagen und auf der Bühne eine ansteckende Spiellaune zu entfachen, die sich alsbald auch auf das Publikum überträgt. ..
(Rainer Wolff, Badische Neueste Nachrichten)

Kreissig sorgte für komödiantische Lebhaftigkeit, brachte auch allerlei Knallbonbons ein, überfrachtete das ganze aber nicht mit Gags, trieb Figuren und Situationen nicht ins Bizarre, was den quirligen Ablauf eher gelähmt hätte.
(Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau)

Kreissig macht als Regisseur immer genau so viel, dass man weiss, worum es geht, aber davon nicht genervt wird. Weshalb vor allem der Lachnerv getroffen wird. …
(Rainer Wagner, Hannoversche Allgemeine Zeitung)

La Cenerentola

Szenen wie aus dem Märchen . Wenn es mit rechten Dingen zuginge: jetzt müssten sie kommen von nah und fern, die Operntouristen – nach Graz, zu einer rundum geglückten Cenerentola, die ganz aus dem Geist des Werkes und den Bedingungen der Gattung heraus neu inszeniert wurde.
Er hat in der aus Bologna besorgten Ausstattung am Pulsschlag der Musik Regie geführt, frei von überbordenden Gags – eine Parodie aufs Brecht – Theater in der Gewitter – Szene konnte er sich aber nicht verkneifen (…) In der Grazer Oper zeigte sich, dass Oper vergnügen kann und darf.
(Manfred Blumauer, Der Standard, Wien)

Die Premiere im Grazer Opernhaus stand unter einem guten Stern und kam beim Publikum dementsprechend an.
Eine von Gefühl, Leidenschaft und Grausamkeit durchsetzte Buffokomik.
(Täglich Alles, Graz)

Zum Schluss ist sie wieder allein, dem Happy End setzt der Regisseur einen eigenwilligen Kontrapunkt: der Traum von der Heirat ist ausgeträumt, Angelina ist wieder was sie war: Aschenbrödel.
(Neue Zeitung, Graz)

Nach Ansage

„Einfach geil“ begeistert sich Sofia Herrera kokett über die Zahl 10 und wir werden ihr am Schluss recht geben. Denn T.K.’s Choreographie „Nach Ansage“, eine Collage aus je zehn, Tanzstilen, Musikstücken, Bild und Literaturzitaten ist beziehungsreich-witziges Tanzspektakel.

(Luzerner Neuste Nachrichten)

Geschickt bricht Kreissig die Ebenen von Tanz, Sprache, Kunst und Künstlichkeit; Neoklassik und Clownerei, Slapstick und Poesie, Tanz und Schauspiel – so ziemlich alles ist da vorhanden, wechselt die Sparten, wendig, blitzschnell.
(Luzerner Zeitung)

Crazy Clips

Der Traum wird zum Alptraum, das lustige Spiel zum Geistertanz, der in der Katastrophe endet. So gefällt T. K.. Seine Ideen lässt er spielen, seine Tänzerinnen und Tänzer auch, die wieder einmal gezeigt haben, dass sie eben, wie Ihr Direktor auch, gute Theatermacher sind.
(Neue Zürcher Zeitung)

Nach der Pause entfesselt T. K. in „Crazy Clips“ ein vierzigminütiges Feuerwerk von herrlich vitalen, exzentrisch ausgefallenen, hintergründigen und brillant inszenierten Nummern und Nümmerchen (…) Ein Riesenspass: totales Theater.
(Der Bund, Bern)

Manchmal finden ganz schwindelerregende Gipfeltreffen der Musikgeschichte statt: Edward Munchs „Schrei“ gilt dem Tangopaar Piazzollas; Goethe beschwört das Ewig- Weibliche, während die Charleston Sisters rührig Botticellis Venus konterkarieren. Kreissig hat Verbindungen erkannt und verspielt in Kurzszenen gebannt.

(Christine Richards, Basler Zeitung)

Die Winterreise

Kreissigs Inszenierung der Winterreise geht von der realen Kälte aus. Das Publikum wird mit Glühwein begrüsst.
Dann springt das Bewegungsspiel zwischen buchstäblichen Textdeutungen und freien Assoziationen hin und her, pendelt zwischen Bildern und Rätseln.

Sparsame Dramatisierung, ausgezeichnete musikalische Wiedergabe geben dieser Aufführung hohe Intensität. Als der Beifall losbricht ist das Frösteln längst vergessen
(Luise-Marie Werner, Neue Presse Hannover)

 

The Rocky Horror Show

Allein die Show zählt, das Vergnügen am Unanständigsein. Und daraus hat Regisseur Thorsten Kreissig mit Verve und Einfallsreichtum um so mehr gemacht.Das Glück findet im Foyer statt und das Grauen im Grossen Haus. Auf der Treppe zum Rang legt Pater Peer die Hände des Brautpaares ineinander. Anschliessend, wenn die amüsierten Hochzeits /Premierengäste sich in den Zuschauerraum haben laden lassen, verwandelt sich die Bühne zum Spukschloss.
Am Kitsch Ende steigt eine Treppe zu den Sternen; vorher sieht’s auf der Bühne aus wie im Raumschiff aus einem Weltraum Abenteuer des Fünfziger-Jahre Kinos.

(Michael Hammer, Frankenpost)

Es ist gelungen, den speziellen Erwartungen des fast gleichnamigen Kultfilms ebenso gerecht zu werden wie den unbedarften Neueinsteigern ……Ein ungewöhnliches, temporeiches Feuerwerk von Farben und Tönen beginnt, das die folgenden zweieinhalb Stunden wie im Flug vergehen lässt. See it., don’t dream it.

In der laufenden Spielzeit ist die Aufführung die teuerste, sicher die lauteste, ganz bestimmt die wildeste, und aus dem Beifall des Premierenpublikums am Samstag zu schliessen womöglich die erfolgreichste Produktion der Hofer Theaterleute. (…)

(Horst Pählmann, Neue Bayreuther Kurier)

 

 

Wir machen Musik

Kabinettstück der Unterhaltung mit Pfeffer und Esprit

… die Inszenierung dieser Revue von Thorsten Kreissig lässt die Zuschauer keine Sekunde ermüden – liebenswerte Ironie, szenische Gags und kuriose Ausstattung stimulieren die Spannung und das Interesse. …
Der erste Programmteil wurde zur fröhlichen Humoreske, die zum Teil in groteske Afferei ausartete, um so stärker kontrastierte die Düsternis der Nazi Zeit mit ihrer Sentimentalität der ideologisierten Filmmusik.

(Dr. E.-M. Schön, Hallesches Tageblatt)

Dornröschen

Gäbe es einen Wettbewerb, wer die meisten und die ungewöhnlichsten Ideen zu einem Ballettklassiker hat, hätte ihn Luzern bestimmt gewonnen.
(Tagesanzeiger Zürich)

Eine theatralische Verve und ein elementarer Elan, ein überbordendes Temperament, die mit jugendlichem Ungestüm alle kritischen Skrupel beiseite fegt. Garantiert ein vor Vitalität aus allen Nähten platzender Theaterabend.
(Horst Koegler, Stuttgarter Zeitung)

Reewüüh

Zum Sichaufdenbodenwerfen komisch geriet Erik Saties „Cantique en l’honneur de St. Geneviève“, eine Groteske in drei Akten mit trabender Hirschkuh und lebendem Vorhang, heroischen Gesängen und zweifelhaftem Happy-End.
(Peter Löning, Lingener Tagespost)

 

 

Happy, Birthday Mozart!

Mit „Happy Birthday, Mozart!“ zeigt das Theater Ingolstadt einen facettenreichen Mozart und spricht dabei ein breites Publikum an – eine gelungene Eröffnung des diesjährigen Mozartjahres.
Ingolstädter Anzeiger