Improtheater und Theatersport

Improtheater ist die Kunst der Improvisation. Der schnelle Austausch zwischen Darstellern auf der Bühne – und ihrem Publikum. Improvisationstheater ist hautnah, unmittelbar und überraschend.
Leben hoch zwei – intensiv und beglückend.

Improtheater ist immer einmalig. Denn es geht nicht um das Abspulen von Gelerntem sondern die Entwicklung von neuen Ideen und Stoffen. Gerne auch auf Vorschläge aus dem Zuschauserraum.

Das „Aujaa!“-Prinzip

Das prinzipielle positive „Aujaa!“ des Improtheaters ist die Grundlage aller Improvisation. Mit Begeisterung werden die Vorschläge der Kolleg*innen ergriffen und weitergesponnen. Damit beinhaltet dieses Prinzip nämlich auch einige wunderbare, lebensbejahende therapeutische Ansätze. Deshalb eignet sich Improtheater mit seinen vielen sprachfreien Kommunikationsspielen auch wunderbar, um interkulturelle Begegnungen zu erleichtern, Spannungen abzubauen und Kreativität auf vielen Ebenen freizusetzen.

Als leidenschaftlicher Improvisierer bietet TeeKay seit 2010 auch immer wieder Improvisationskurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. 
(Eine Liste findet sich am Ende dieser Seite.)
Grundlagen sind hier die Methoden des Improtheaters nach dem „Hohepriester des Improtheaters“, dem Kanadier Keith Johnstone.

Theater und Tanz folgen ähnlichen Prinzipien wie Musik. Man kann bestehende Stücke nachspielen oder – mithilfe einiger Grundregeln – auch wunderbar improvisieren. In der Musik ist dieses Prinzip als Jazz bekannt, beim Schauspiel ist es Improtheater oder freier Tanz beim weiten Thema „koordinierte Bewegung„.

Improvisation als kreatives Lernen

Improtheater ist perfekt geeignet, um vollkommen unabhängig vom Alter die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Kreativität, Akzeptanz und Resilienz werden auf spielerische Weise nachhaltig gestärkt.
Sprachfreie Improvisationsspiele eignen sich besonders auch für interkulturelle Kommunikation. Auch beim Erlernen von Fremdsprachen helfen strukturierte Improübungen, da Sprache ganzheitlich erfahren wird.

Persönlichkeitsentwicklung 

Selbsteverständlich können viele Ansätze aus dem Theaterbereich auch für therapeutische Prozesse eingesetzt werden. Letztendlich könnte man eine Schausspielausbildung als das planvolle und konsequente Erforschen des eigenen Ichs beschreiben. Beim Schauspieler geschieht das mit gesunden Personen, in der Therapie mit Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, Hilfe benötigen.
Die therapeutisch nutzbaren Anteile werden auch durch die Arbeit der amerikanischen Theaterpädagogin  Viola Spolin mit ihrem grundlegenden Akzeptanzmodell bestätigt.

Seminare und Workshops

Hier eine kleine Auswahl der mehrtägigen Intensiv-Seminare.
Für Schulen und Impro-Angänger sind natürlich auch kürzere Schnupperworkshops durchaus jederzeit möglich. 🙂

Bei Interesse schicken Sie ein kurze Email an regie@kreissig.net

Hanns Seidel StiftungImprotheater für Jugendliche und Erwachsene im Rahmen von Klostern Ostern 2016 & Ostern 2017
American International School ChennaiImprotheater und RollenstudiumNovember 2016
Spanisches Schulministerium NavarraLosing Inhibitions (Lehrerfortbildung)März 2015
Cerebellum Improtheater DresdenFortgeschritten – Fokus TragödieApril 2014
Marmaladn Amala Theater BayreuthImpro Intensiv für KönnerJuni 2011
MHN, Mensa HochschulnetzwerkImpro für Fortgeschrittene2010
MinD Akademie KölnImpro für AnfängerOktober 2010

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(Diese Unterseite wurde letztmalig am 29. September 2018 aktualisiert. Sollten Sie irgendwelche inhaltlichen oder formalen Fehler entdecken, freuen wir uns über eine entsprechende Rückmeldung unter info@kreissig.net. )