La Cenerentola

Auf Grund seiner erfolgreichen Inszenierung beim Rossini Festival in Bad Wildbad wurde Kreissig 1995 eingeladen für das Opernhaus Graz eine knifflige Aufgabe zu erfüllen. Graz hatte in Bologna eine luxuriöse, filmkulissen-ähnliche realistische Komplettausstattung für „La Cenerentola“ erworben, die u.a. eine ganze Parklandschaft für eine Drehbühne beinhaltet. Gleichzeitig wünschte sich der damalige Intendant Gerhard Brunner eine äusserst lebendige Inszenierung. Gerne kam Kreissig dieser Einladung und Aufforderung nach und ergänzte durch einige Requisiten und ein spezielles Vorspiel die Spielebenen.
Die österreichischen Kritiker waren begeistert.

Szenen wie aus dem Märchen

Wenn es mit rechten Dingen zuginge: jetzt müssten sie kommen von nah und fern, die Operntouristen – nach Graz, zu einer rundum geglückten Cenerentola, die ganz aus dem Geist des Werkes und den Bedingungen der Gattung heraus neu inszeniert wurde.  
Er hat in der aus Bologna besorgten Ausstattung am Pulsschlag der Musik Regie geführt, frei von überbordenden Gags – eine Parodie aufs Brecht – Theater in der Gewitter – Szene konnte er sich aber nicht verkneifen (…) 
In der Grazer Oper zeigte sich, dass Oper vergnügen kann und darf.

(Manfred Blumauer, Der Standard, Wien)

Die Premiere im Grazer Opernhaus stand unter einem guten Stern und kam beim Publikum dementsprechend an.
Eine von Gefühl, Leidenschaft und Grausamkeit durchsetzte Buffokomik.

(Täglich Alles, Graz)

Zum Schluss ist sie wieder allein, dem Happy End setzt der Regisseur einen eigenwilligen Kontrapunkt: der Traum von der Heirat ist ausgeträumt, Angelina ist wieder was sie war: Aschenbrödel.

(Neue Zeitung, Graz)




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