TWISCH Hannover 2012

Hannover beschwittern und begeistern

Wie belebt man eine als unscheinbar geltende Stadt, aktiviert ihre kreativen Potentiale und verleiht ihr ein modernes, lebendiges und schwitterTWISCH Twitter ‘s mit Schwitters

Hannover beschwittern und begeistern
Wie belebt man eine als unscheinbar geltende Stadt, aktiviert ihre kreativen Potentiale und verleiht ihr ein modernes, lebendiges und schwitterndes Image?

Aus ihrer Geschichte und ihren eignen Kräften und Möglichkeiten heraus!

Die Stadt Hannover hat einen der kreativsten Querdenker und Provokateure des 20. Jahrhunderts, den Universalkünstler Kurt Schwitters hervorgebracht. Als Maler, Graphiker, Lyriker und Dramatiker beeinflusste er nicht nur die Kunstgeschichte, er entwickelte in den 1920e Jahren das weltweit erste Corporate Design für seine Heimatstadt, verband in seinen Zinnoberfesten Boheme mit Technik und trug so entscheiden zur Identitätsbildung nicht nur der künstlerischen Avantgarde bei. Hannover stand durch Schwitters gleichberechtigt zwischen Berlin, Zürich und Amsterdam.

Anlässlich des 125. Geburtstages im Jahre 2012 und seines 65. Todestages im Jahre 2013 wird Kurt Schwitters zum Ausgangspunkt des mehr als einjährigen Kunst-, Theater- und Sportfestes „Twitter ’s mit Schwitters“. Seit Dezember 2012 entwickelt sich durch die Initiative des Theaterregisseurs und Eventmanagers Thorsten Michael Kreissig ein ständig wachsendes Netzwerk aktiver hannoverscher Künstler, die das Konzept für ein breit angelegtes Schwitters-Festival mit immer neuen Ideen bereichern.

Ein wesentlicher Gedanke von „Twitter’s mit Schwitters“ ist die Aktivierung breiter Bevölkerungsschichten. Wirklich jede Hannoveranerin und jeder Hannoveraner erhält ab dem 20. Juni 2012 die Chance, über ein ganzes Kalenderjahr sich an einem vollkommen neuartigen Ereignis zu beteiligen: die Stadt wird beschwittert und schwittifiziert.

5/4 Jahrhunderte Kurt Schwitters
Schwitters liebte das Spiel mit Zahlen. Unter dem einprägsamen Motto 5/4 Jahrhunderte Kurt Schwitters wird der Fokus auf Hannover als Geburts- und Wirkungsort eines der berühmtesten und konsequentesten Querdenker des vergangenen Jahrhunderts gelenkt.

Ausgehend vom Kurt-Schwitters-Platz als temporärem Stadtzentrum und Mittelpunkt der Welt wird das moderne Hannover durch Schwitters Brille zerlegt und ganz im Sinne seiner typischen Arbeitweise voll hintergründigem Humor neu zusammengesetzt.

Hannover als Gesamtkunstwerk
Inhaltlich orientieren sich all diese Projekte an 3 Leitfäden: der Übertragung von Schwitters de- und neukonstruierender Denkweise in die heutige Zeit, der Aufführung seiner literarischen Werke und die verstärkte Wahrnehmung seines typographischen und bildnerischen Oeuvres.

Schwitters selbst schrieb: Ich fordere die Merzbühne. – Ich fordere die restlose Zusammenfassung aller künstlerischen Kräfte zur Erlangung des Gesamtkunstwerkes. Ich fordere die prinzipielle Gleichberechtigung aller Materialien

Sein Credo war: Das Ziel ist ernst, der Weg ist humorvoll.

Die Idee der Stadt Hannover als Gesamtkunstwerk entwickelt sich so ganz im Sinne von Kurt Schwitters zu einem aufsehenerregenden Leuchtturmprojekt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Gepaart mit viel Humor und Engagement erweitern alle Teilnehmer so auch ihre Möglichkeiten – ein produktives Netzwerk aus allen Kunstformen, Sport und Sozialprojekten entsteht. Hannover setzt ein deutliches Zeichen, urbanes Lebensgefühl neu zu denken, zu erfinden und zu erleben.
Ideen säen – Begeisterung erzeugen – Identität ernten

Unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Religion und ethnischer Zugehörigkeit kann sich jeder Bürger als Schwittifizierer beteiligen und so an diesem mit Augenzwinkern motivierenden Gesamtkunstwerk mitwirken.

Beispielhaft seien hier drei Projekte erwähnt, die neben Spaß auch eine hohe Medienwirksamkeit garantieren werden:

1.) Kurt meets Christo oder die verpackte Stadt. Bei der ReVonNah-Fensterschau entwickeln Künstler in zahlreichen Werkstattprojekten gemeinsam mit den Bewohnern ihres Stadtteils Verpackungskunstwerke und verwandeln die Stadt als Höhepunkt der EXHIBIT Reihe in ein einziges großes Kunstwerk.

2.) Die Reihe LITERAKURT Kurt Lesen – Schwitters Sprechen motiviert über viele Kanäle und Veranstaltungen dazu, sich den literarischen Werken von Kurt Schwitters anzunähern.

3.) In zahlreichen KURT-BEWEGT Projekten wird die Stadt im Zusammenspiel von Sportorganisationen, Tanzschulen, Chören und freien Theatergruppen nicht nur zum Tanzen gebracht. Den Auftakt bilden im Juli 2012 die DADA-Lympics – ein Festival neuer, verrückter Sportarten, die den Puls der Großstadt mit Witz aktivieren.

Das große Finale | Anna Blume Fest 2013
Beim großen Finale, dem Ersten Anna Blume Fest vom 20. – 23. Juni 2013, präsentiert Hannover die Höhepunkte aller Teilprojekte, die über ein Jahr hinweg gemeinsam verwirklicht wurden. Das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer verwandelt sich zur Kulisse einer Strand-Party, zu der alle Generationen zum Mitfeiern einladenden sind. Daß Hannover so auch in Zukunft jeweils am 21. Juni im Schwitternachtstraum die kürzeste Nacht des Jahres feiern kann, ist nur ein Beispiel dafür, wie das Festival auch in Zukunft in der Stadt verankert werden und somit nachhaltig mobilisierend wirken kann.

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Aus ihrer Geschichte und ihren eigenen Kräften und Möglichkeiten heraus!

Die Stadt Hannover hat einen der kreativsten Querdenker und Provokateure des 20. Jahrhunderts, den Universalkünstler Kurt Schwitters hervorgebracht. Als Maler, Graphiker, Lyriker und Dramatiker beeinflusste er nicht nur die Kunstgeschichte, er entwickelte in den 1920e Jahren das weltweit erste Corporate Design für seine Heimatstadt, verband in seinen Zinnoberfesten Boheme mit Technik und trug so entscheiden zur Identitätsbildung nicht nur der künstlerischen Avantgarde bei. Hannover stand durch Schwitters gleichberechtigt zwischen Berlin, Zürich und Amsterdam.

Anlässlich des 125. Geburtstages im Jahre 2012 und seines 65. Todestages im Jahre 2013  wird Kurt Schwitters zum Ausgangspunkt des mehr als einjährigen Kunst-, Theater- und Sportfestes „Twitter ’s mit Schwitters“. Seit Dezember 2012 entwickelt sich durch die Initiative des Theaterregisseurs und Eventmanagers Thorsten Michael Kreissig ein ständig wachsendes Netzwerk aktiver hannoverscher Künstler, die das Konzept für ein breit angelegtes Schwitters-Festival mit immer neuen Ideen bereichern.

Ein wesentlicher Gedanke von „Twitter’s mit Schwitters“ ist die Aktivierung breiter Bevölkerungsschichten. Wirklich jede Hannoveranerin und jeder Hannoveraner erhält ab dem 20. Juni 2012 die Chance, über ein ganzes Kalenderjahr sich an einem vollkommen neuartigen Ereignis zu beteiligen: die Stadt wird beschwittert und schwittifiziert.

5/4 Jahrhunderte Kurt Schwitters

Schwitters liebte das Spiel mit Zahlen. Unter dem einprägsamen Motto 5/4 Jahrhunderte Kurt Schwitters wird der Fokus auf Hannover als Geburts- und Wirkungsort eines der berühmtesten und konsequentesten Querdenker des vergangenen Jahrhunderts gelenkt.

Ausgehend vom Kurt-Schwitters-Platz als temporärem Stadtzentrum und Mittelpunkt der Welt wird das moderne Hannover durch Schwitters Brille zerlegt und ganz im Sinne seiner typischen Arbeitweise voll hintergründigem Humor neu zusammengesetzt.

Hannover als Gesamtkunstwerk

Inhaltlich orientieren sich all diese Projekte an 3 Leitfäden: der Übertragung von Schwitters de- und neukonstruierender Denkweise in die heutige Zeit, der Aufführung seiner literarischen Werke und die verstärkte Wahrnehmung seines typographischen und bildnerischen Oeuvres.

Schwitters selbst schrieb: Ich fordere die Merzbühne. – Ich fordere die restlose Zusammenfassung aller künstlerischen Kräfte zur Erlangung des Gesamtkunstwerkes. Ich fordere die prinzipielle Gleichberechtigung aller Materialien

Sein Credo war: Das Ziel ist ernst, der Weg ist humorvoll.

Die Idee der Stadt Hannover als Gesamtkunstwerk entwickelt sich so ganz im Sinne von Kurt Schwitters zu einem aufsehenerregenden Leuchtturmprojekt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Gepaart mit viel Humor und Engagement erweitern alle Teilnehmer so auch ihre Möglichkeiten – ein produktives Netzwerk aus allen Kunstformen, Sport und Sozialprojekten entsteht. Hannover setzt ein deutliches Zeichen, urbanes Lebensgefühl neu zu denken, zu erfinden und zu erleben.

Ideen säen – Begeisterung erzeugen – Identität ernten

Unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Religion und ethnischer Zugehörigkeit kann sich jeder Bürger als Schwittifizierer beteiligen und so an diesem mit Augenzwinkern motivierenden Gesamtkunstwerk mitwirken.

Beispielhaft seien hier drei Projekte erwähnt, die neben Spaß auch eine hohe Medienwirksamkeit garantieren werden:

  • Kurt meets Christo oder die verpackte Stadt. Bei der ReVonNah-Fensterschau entwickeln Künstler in zahlreichen Werkstattprojekten gemeinsam mit den Bewohnern ihres Stadtteils Verpackungskunstwerke und verwandeln die Stadt als Höhepunkt der EXHIBIT Reihe in ein einziges großes Kunstwerk.
  • Die Reihe LITERAKURT Kurt Lesen – Schwitters Sprechen motiviert über viele Kanäle und Veranstaltungen dazu, sich den literarischen Werken von Kurt Schwitters anzunähern.
  • In zahlreichen KURT-BEWEGT Projekten wird die Stadt im Zusammenspiel von Sportorganisationen, Tanzschulen, Chören und freien Theatergruppen nicht nur zum Tanzen gebracht. Den Auftakt bilden im Juli 2012 die DADA-Lympics – ein Festival neuer, verrückter Sportarten, die den Puls der Großstadt mit Witz aktivieren.

Das große Finale | Anna Blume Fest 2013

Beim großen Finale, dem Ersten Anna Blume Fest vom 20. – 23. Juni 2013, präsentiert Hannover die Höhepunkte aller Teilprojekte, die über ein Jahr hinweg gemeinsam verwirklicht wurden. Das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer verwandelt sich zur Kulisse einer Strand-Party, zu der alle Generationen zum Mitfeiern einladenden sind. Daß Hannover so auch in Zukunft jeweils am 21. Juni im Schwitternachtstraum die kürzeste Nacht des Jahres feiern kann, ist nur ein Beispiel dafür, wie das Festival auch in Zukunft in der Stadt verankert werden und somit nachhaltig mobilisierend wirken kann.